Aus dem Presbyterium: Das neue Gottesdienst-Angebot

Gemeinsame Zukunft der Ev. Landeskirchlichen Gemeinden in Radevormwald…

… oder kurz gesagt: „Evangelisch in Radevormwald“. Unter dieser Überschrift sitzen Vertreterinnen und Vertreter der drei evangelischen Gemeinden regelmäßig zusammen und beraten den Prozess des Zusammenwachsens unserer Gemeinden. Berichte gab es bereits in den vorangehenden Gemeindebriefen. Regelmäßig werden wir an dieser Stelle von den Fortschritten, den Entscheidungen und den weiteren Planungen berichten.

Hier erklären wir die Veränderungen im gottesdienstlichen Angebot der drei Gemeinden. Unser Ziel ist es, unter den veränderten Bedingungen (unter anderem Reduzierung des Pfarrdienstes) ein attraktives, flächendeckendes und klar strukturiertes Angebot an Gottesdiensten zu gewährleisten.

Und so soll es ab Januar 2024 aussehen: Jeder Sonntag des Monats hat sein eigenes Profil, das sich dann jeden Monat wiederholt:

1. Sonntag: Gottesdienste in der Reformierten Kirche und in der Kirche Remlingrade
2. Sonntag: ein gemeinsamer Gottesdienst im Stadtgebiet, abwechselnd Reformierte Kirche und Lutherische Kirche
3. Sonntag: Gottesdienste in der Lutherischen Kirche und in der Kirche Dahlerau
4. Sonntag: ein gemeinsamer Gottesdienst in den Wupperorten, abwechselnd in Remlingrade und Dahlerau. Außerdem ein Familiengottesdienst im Paul-Gerhardt-Haus (nicht in den Ferien).
5. Sonntag (viermal jährlich): Gemeinsamer Gottesdienst in einer der vier Kirchen (wechselnd).

Abendmahlsgottesdienste soll es mindestens einmal im Monat bei einem der gemeinsamen Gottesdienste geben. Taufmöglichkeiten werden beim Familiengottesdienst im Paul-Gerhardt-Haus angeboten und in den Kirchen auf Nachfrage durch die Tauffamilien.

Wir denken, dass wir mit diesem Modell die Möglichkeiten des Gottesdienstangebotes zwischen den einzelnen Gottesdienststätten gerecht ausgelotet haben und dass es nach einer gewissen „Gewöhnungszeit“ auch ein Modell ist, das sich einprägen kann. Sicherlich wird man immer wieder einmal den Gemeindebrief zur Hand nehmen müssen oder auf die Homepage schauen, um sich zu vergewissern, wo an diesem Sonntag Gottesdienst stattfindet.  Und natürlich gilt: Dieses Modell ist nicht in Stein gemeißelt. Wir werden ein Jahr lang ausprobieren, wie wir als Gemeinden damit zurechtkommen und dann wird es auf den Prüfstand gestellt. Wir würden uns sehr über Ihre Rückmeldungen freuen, die wir gerne bei unseren weiteren Überlegungen berücksichtigen werden.

Und schließlich noch eine weitere Information: Um die dritte Pfarrstelle besetzen zu können, ist der Zwischenschritt einer pfarramtlichen Verbindung notwendig. Diese wurde von den Presbyterien beschlossen und von der Landeskirche genehmigt. Die Pfarrstellenausschreibung wurde dadurch bereits im November im Amtsblatt veröffentlicht. Mit der Veröffentlichung haben Bewerber und Bewerberinnen drei Wochen Zeit Ihre Bewerbung dem Kirchenkreis und den drei Gemeinde zukommen zu lassen. Wenn Sie diesen Artikel lesen, ist diese Frist schon verstrichen und wir wissen dann schon, ob es Bewerbungen auf die Stelle gibt. Im Moment sind wir alle noch sehr gespannt.

Pfarrerin Manuela Melzer,
Im Namen der drei Kirchengemeinden