Seit dem letzten Bericht über die Zukunft der drei Kirchengemeinden in der Märzausgabe, ist einiges geschehen. Die drei Presbyterien wurden neu gewählt und arbeiten sich gerade ein. Dazu gehörte auch ein gemeinsames Klausurwochenende aller drei Presbyterien, das dazu diente, sich besser kennenzulernen und sich Gedanken zu machen über die zukünftige konfessionelle Ausrichtung der Gemeinde.
Ein wichtiges Thema war auch die Kommunikation mit den Gemeindegliedern. Wie können Gemeindeglieder stärker an dem Prozess der Gemeindefusion beteiligt werden? Welche Informationsströme sind wichtig?
Verfolgt werden soll der Vorschlag, im Lauf des Jahres mehrere Gemeindenachmittage für alle interessierten Gemeindeglieder der drei Gemeinden anzubieten. Bei diesen Treffen soll es um die konfessionelle Vielfalt der Gemeinden gehen, um die Frage, wie diese bewahrt werden kann, sowie um die zukünftigen Gottesdienstangebote, außerdem um einen gemeinsamen Namen für die neue Gemeinde und ein gemeinsames Logo und vieles mehr. Es gibt viel zu bedenken, wenn drei Gemeinden sich zusammenschließen.
Zum Abschluss der Klausur-Tagung, die im Tagungshaus „Auf dem heiligen Berg“ in Wuppertal stattfand, waren sich alle Presbyter/innen einig, dass sie sich ein gutes Stück näher gekommen sind und Vertrauen gewachsen ist.
Am 6. Mai fand die erste gemeinsame Presbyteriumssitzung der drei Gemeinden statt. In Zukunft soll es regelmäßig gemeinsame Sitzungen wechselnd in den drei Gemeindehäusern geben, bei denen die drei Presbyterien zunächst die Punkte gemeinsam besprechen, die alle Gemeinde betreffen und sich dann in die verschiedenen Räume der Häuser aufteilen, damit jedes Presbyterium für sich weiter tagen kann.
Als Vorsitzender für dieses große Gesamtgremium, dem 28 Mitglieder angehören, wurde Torsten Kleinschmidt als dienstältester Vorsitzender gewählt mit zwei Stellvertreter/innen: Susanne Fischer und Marc Droste, die jeweils dem lutherischen beziehungsweise dem reformierten Gremium vorstehen. In der Leitung der Sitzung werden die drei Personen sich abwechseln, je nachdem in welchem Gemeindehaus getagt wird.
Die beiden Pfarrer der Gemeinde, Philipp Müller und Manuela Melzer, nehmen an den sich anschließenden Einzelsitzungen der drei Presbyterien wechselnd teil.
Thema der ersten gemeinsamen Sitzung war unter anderem die Konfirmandenarbeit, die ja bereits im letzten Jahrgang gemeinsam durchgeführt wurde. In diesem neuen Jahrgang, der am 28. Juni mit mehr als 44 Konfirmandinnen und Konfirmanden beginnt, gibt es eine gute Mischung mit Konfis aus allen drei Gemeinden.
Die wöchentlichen Konfistunden werden im Dietrich-Bonhoeffer-Haus stattfinden und die Konfirmandenwochenenden wechselnd im Paul-Gerhardt-Haus und im Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Voraussichtlich wird es drei Konfirmationsgottesdienste geben, in jeder Gemeinde einen.
Was für die gemeinsamen Presbyteriumssitzungen gilt, soll in zunehmendem Maße auch für die Pflichtausschüsse gelten, etwa für den Ausschuss für Theologie und Gottesdienst, den Bau-, Finanz-, Diakonie- und Friedhofsausschuss. Es soll zunehmend gemeinsam getagt werden, weil es zunehmend Themen zu besprechen gibt, die alle gemeinsam betreffen.
Zum Schluss noch eine Information zur Besetzung der offenen Pfarrstelle: Bei Redaktionsschluss war die Bewerbungsfrist für die Pfarrstelle gerade abgelaufen. Es hat sich leider niemand auf die Pfarrstelle beworben.
Pfarrerin Manuela Melzer für die Steuerungsgruppe
