Köpfe in der Gemeinde: Hans-Otto Ottfried

Hans-Otto, eigentlich braucht man Dich nicht mehr vorstellen, da Du ja überall bekannt ist. Was hast Du bisher gemacht, dass Dich alle kennen?

Hans-Otto Ottfried: Meine Frau und ich wohnen nächstes Jahr 50 Jahre in Herkingrade und haben dort mehr als 40 Jahre das Leben in Herkingrade mitgestaltet. Bei uns hat sich auch der Bürgerverein gegründet. Als Gründungsmitglied habe ich zwölf Jahre im Vorstand mitgearbeitet.

Du bist nun schon einige Jahre im Presbyterium. Angefangen hat Deine Tätigkeit im Presbyterium der damaligen Gemeinde Remlingrade. Wie bist Du zu uns gekommen?

Ottfried: Die 700-Jahr-Feier von Herkingrade habe ich 2016 gemeinsam mit dem Bürgerverein organisiert. Die Feier fand damals im Gemeindehaus statt, wo mich Pfarrerin Maria Kluge angesprochen hat, ob ich nicht ins Presbyterium kommen möchte. So
fing es an.

Welche Aufgabe hast Du im Presbyterium?

Ottfried: Ich habe im Presbyterium der Gemeinde Remlingrade begonnen und dann die Aufgabe als Baukirchmeister von Dietmar Rittinghaus übernommen. Nach der Fusion war ich weiterhin Baukirchmeister für die neue Gemeinde Remlingrade-Dahlerau. Durch diese Aufgabe habe ich mich um die Gebäude und beide Friedhöfe gekümmert.

Was waren Deine größten Projekte als Baukirchmeister?

Ottfried: Das größte Projekt war auf jeden Fall die Sanierung der denkmalgeschützten Dorfkirche in Remlingrade mit Aufarbeitung der Natursteingesimse, Anstrich und Dacharbeiten und natürlich die Orgelsanierung, bei der ich viel über Orgelbau gelernt habe. Daneben wurden auch viele Renovierungsarbeiten am Pastoratshof 1 und 4 von mir begleitet. Ein besonderes Anliegen sind mir die beiden Friedhöfe unserer Gemeinde, deren Gestaltung und Aufwertung – auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Bestattungsangebote – ich begleiten durfte.

Deine aktive Mitarbeit im Leitungsgremium endet ja leider im nächsten Jahr, da du altersbedingt nicht mehr weitermachen darfst. Wie möchtest Du unsere Gemeinde weiterhin ehrenamtlich unterstützen?

Ottfried: Ich habe mein Ehrenamt gerne ausgeführt, die Arbeit hat mir viel Freude bereitet. Gerne werde ich weiterhin im Bauausschuss tätig sein um meine Kenntnisse dem nachfolgenden Baukirchmeister weitergeben zu können.

Zum Abschluss: Welche Wünsche gibst Du unserer Gemeinde mit auf den Weg?

Ottfried: Ich wünsche mir, dass unsere Gemeinde weiterhin gut zusammenwächst und eine starke Einheit bildet damit auch zukünftig – nach der angestrebten Fusion der evangelischen Kirchengemeinden in Radevormwald – die Wuppergemeinde ein wichtiger Bestandteil dieser neuen Gemeinde ist.

Das Gespräch führte Torsten Kleinschmidt